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<title>Jan Palach</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Jan Palach</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">

<p><b>Jan Palach</b> (* <a href="11._August" title="11. August">11. August</a> <a href="1948" title="1948">1948</a> in <a href="Prag" title="Prag">Prag</a>; † <a href="19._Januar" title="19. Januar">19. Januar</a> <a href="1969" title="1969">1969</a> in Prag) war ein <a href="Tschechoslowakei" title="Tschechoslowakei">tschechoslowakischer</a> <a href="Student" title="Student">Student</a>, der sich aus <a href="Protest" title="Protest">Protest</a> gegen die Niederschlagung des <a href="Prager_Fr%C3%BChling" title="Prager Frühling">Prager Frühlings</a> und gegen die Vorherrschaft der <a href="Sowjetunion" title="Sowjetunion">Sowjetunion</a> <a href="Selbstverbrennung" title="Selbstverbrennung">selbst verbrannte</a>. Er wollte damit, knapp fünf Monate nach dem <a href="Einmarsch_der_Warschauer-Pakt-Staaten_in_die_%C4%8CSSR" class="mw-redirect" title="Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die ČSSR">Einmarsch der Warschauer-Pakt-Staaten in die ČSSR</a>, ein Zeichen gegen die Rücknahme der Reformen der Regierung <a href="Alexander_Dub%C4%8Dek" title="Alexander Dubček">Alexander Dubčeks</a> und die daraus folgende <a href="Lethargie" title="Lethargie">Lethargie</a> und Hoffnungslosigkeit der tschechoslowakischen Öffentlichkeit setzen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Familie_und_Ausbildung">Familie und Ausbildung</h2></div>

<p>Jan Palach wurde am 11. August 1948 in Prag in einem privaten Sanatorium geboren; er wuchs zusammen mit seinem älteren Bruder Jiří (* 1941) in der Kleinstadt <a href="V%C5%A1etaty" title="Všetaty">Všetaty</a> nördlich von Prag auf. Die Eltern waren Josef Palach und Libuše Palachová, geborene Kostomlatská.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Der Vater betrieb seit den dreißiger Jahren einen Süßwarenladen, der jedoch im Jahr 1948 – das Jahr der Geburt Palachs war zugleich das Jahr des <a href="Februarumsturz" title="Februarumsturz">kommunistischen Umsturzes</a> in der Tschechoslowakei – <a href="Verstaatlichung" title="Verstaatlichung">verstaatlicht</a> wurde. Josef Palach schlug sich daraufhin als Fabrikarbeiter durch und starb, als sein Sohn Jan erst dreizehn Jahre alt war.
</p><p>1963 kam Jan auf das Gymnasium in <a href="M%C4%9Bln%C3%ADk" title="Mělník">Mělník</a>, wo er 1966 <a href="Matura" title="Matura">maturierte</a>, um ein Studium aufzunehmen. Obwohl er die Aufnahmeprüfung in Philosophie bestand, konnte er dieses Studium nicht wie beabsichtigt beginnen, da sich zu viele weitere Studenten um einen Studienplatz beworben hatten. Palach studierte daher zunächst einige Semester an der <a href="Wirtschaftsuniversit%C3%A4t_Prag" title="Wirtschaftsuniversität Prag">Prager Wirtschaftsschule</a>. Zur Zeit des Prager Frühlings 1968 wechselte er an die <a href="Karlsuniversit%C3%A4t" class="mw-redirect" title="Karlsuniversität">Karlsuniversität</a>. Hier kam er mit dem studentischen Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings in Berührung, der sich im Herbst 1968 in Streiks äußerte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Selbstverbrennung">Selbstverbrennung</h2></div>



<p>Jan Palach stand am 16. Januar 1969 zwischen 15 und 16 Uhr bei der Treppe des <a href="Nationalmuseum_(Prag)" title="Nationalmuseum (Prag)">Nationalmuseums</a>, welches den Prager <a href="Wenzelsplatz" title="Wenzelsplatz">Wenzelsplatz</a> gegen Südosten abschließt, legte dort am Rande des Brunnens seinen Mantel und seine Aktentasche ab, in der sich die Abschrift einer zuvor an seine Verwandten und eine Anzahl seiner Kommilitonen gesandten Nachricht befand, übergoss sich mit dem Inhalt eines Benzinkanisters, entzündete ein Streichholz, stand augenblicklich am ganzen Körper in Flammen und rannte auf den Wenzelsplatz hinaus.
</p><p>Ein Fahrdienstleiter an der dortigen Straßenbahnhaltestelle sah Palach auf sich zukommen und warf seinen Mantel über ihn, noch während Palach ihn darum bat, mit seinem Mantel die Flammen zu ersticken. Danach fiel Palach auf der Straße zu Boden. Der Fahrdienstleiter begleitete ihn in dem umgehend eintreffenden Krankenwagen, in welchem Jan Palach, der bei Bewusstsein geblieben war, ihm mitteilte, dass das Entzünden seine eigene Tat gewesen sei. Palach erlitt hochgradige <a href="Verbrennung_(Medizin)" title="Verbrennung (Medizin)">Verbrennungen</a> an 85&nbsp;% der Körperoberfläche. Sein Zustand wurde als sehr ernst bezeichnet.
</p><p>Palachs Abschiedsbrief wurde nicht offiziell veröffentlicht, aber in der Nacht auf den 20. Januar wurden Plakate an die Wände geklebt, die seinen Wortlaut enthielten:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Da unser Land davor steht, der Hoffnungslosigkeit zu erliegen, haben wir uns dazu entschlossen, unserem Protest auf diese Weise Ausdruck zu verleihen, um die Menschen aufzurütteln. Unsere Gruppe ist aus Freiwilligen gebildet, die dazu bereit sind, sich für unser Anliegen selbst zu verbrennen. Die Ehre, das erste Los zu ziehen, ist mir zugefallen, damit erwarb ich das Recht, den ersten Brief zu schreiben und die erste Fackel zu entzünden.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Die Nachricht stellte ferner in Aussicht, dass „weitere Fackeln in Flammen aufgehen würden“, wenn die <a href="Zensur_(Informationskontrolle)" title="Zensur (Informationskontrolle)">Zensur</a> nicht wieder aufgehoben und die Verbreitung der <i>Zprávy</i> (Nachrichten), eines unter sowjetischer Kontrolle verfassten und in der DDR gedruckten Nachrichtenblatts, eingestellt werden würde. Über die Gruppe, der Jan Palach angehörte, ist jedoch nie Genaueres bekannt geworden.
</p><p>Jan Palach erlag am 19. Januar 1969 seinen schweren Verbrennungen. Am Tag davor teilte er einem Arzt mit, dass es seine Pflicht gewesen sei, so zu handeln, und dass er es nicht bereue. Er wiederholte, dass weitere Mitglieder seiner Gruppe vorhanden seien, die bereit seien, ebenso zu handeln wie er. Der Arzt sagte später, Palachs Verstand sei „klar und logisch“ gewesen.
</p><p>Jan Palach wurde von einer Psychologin der tschechoslowakischen <a href="Staatssicherheit_(Tschechoslowakei)" title="Staatssicherheit (Tschechoslowakei)">Staatssicherheit</a> verhört. Die Tonbänder dieses Verhörs sind bis heute erhalten geblieben. Auf die Frage „ob es (die Verbrennungen) weh tun würde“ antwortete er: „Genug“.
</p><p>Nach seinem Tod verlas der Anführer der um diese Zeit streikenden Studenten, Lubomír Holeček, im Radio die Worte, die Palach ihm drei Stunden vor seinem Tod diktiert hatte:
</p>
<div class="Vorlage_Zitat" style="margin:1em 40px;">
<div style="margin:1em 0;"><blockquote style="margin:0;">
<p>„Meine Tat hat ihren Sinn erfüllt. Aber niemand sollte sie wiederholen. Die Studenten sollten ihr Leben schonen, damit sie ihr ganzes Leben lang unsere Ziele erfüllen können, damit sie lebendig zum Kampfe beitragen. Ich sage euch ‚Auf Wiedersehen‘. Vielleicht sehen wir uns einmal wieder.“
</p>
</blockquote>
</div></div>
<p>Einige Monate zuvor hatte sich am 8. September 1968 der Pole <a href="Ryszard_Siwiec" title="Ryszard Siwiec">Ryszard Siwiec</a> während einer öffentlichen Veranstaltung im <a href="Warschau" title="Warschau">Warschauer</a> <a href="Stadion_Dziesi%C4%99ciolecia" title="Stadion Dziesięciolecia">Stadion Dziesięciolecia</a> und in Anwesenheit von hunderttausend Menschen – ebenfalls aus Protest gegen die Niederschlagung des Prager Frühlings – selbst verbrannt. Vier Tage später erlag er im Krankenhaus seinen Verbrennungen. Es ist kaum zu belegen oder zu widerlegen, ob sich Jan Palach ihn zum Vorbild genommen hat, da die Behörden des <a href="Volksrepublik_Polen" title="Volksrepublik Polen">kommunistischen Polen</a> einen dichten Mantel des Schweigens über das Vorkommnis legten. Zum ersten Mal wurde die Tat Siwiec’ zwei Monate nach Palachs Tod in <a href="Radio_Free_Europe" class="mw-redirect" title="Radio Free Europe">Radio Free Europe</a> öffentlich gemacht. Auch ein Zusammenhang mit dem <a href="Ho-Chi-Minh-Stadt" title="Ho-Chi-Minh-Stadt">Saigoner</a> Mönch <a href="Th%C3%ADch_Qu%E1%BA%A3ng_%C4%90%E1%BB%A9c" title="Thích Quảng Đức">Thích Quảng Đức</a>, der sich im Jahr 1963 aus Protest gegen den südvietnamesischen Präsidenten <a href="Ng%C3%B4_%C4%90%C3%ACnh_Di%E1%BB%87m" title="Ngô Đình Diệm">Ngô Đình Diệm</a> selbst verbrannte, entzieht sich einem Nachweis.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Folgen">Folgen</h2></div>
<p>Noch am Nachmittag des Todestages von Palach strömten rund 200.000 Menschen auf dem Wenzelsplatz zusammen, um an der Stelle, an der Palach zu Boden gefallen war, Kränze niederzulegen. Unter der Führung von Palachs Kommilitonen begab sich die Menge quer durch die Prager Altstadt zur <a href="Philosophische_Fakult%C3%A4t_der_Karls-Universit%C3%A4t" title="Philosophische Fakultät der Karls-Universität">Philosophischen Fakultät der Karls-Universität</a>, wo sie den Platz vor dem Hauptgebäude der Fakultät – der den Namen „Platz der <a href="Rote_Armee" title="Rote Armee">Roten Armee</a>“ trug – durch das Auswechseln der Schilder in „Jan-Palach-Platz“ umbenannte. Diese Maßnahme wurde von der Staatsführung umgehend rückgängig gemacht, so dass eine offizielle Umbenennung erst nach der <a href="Samtene_Revolution" title="Samtene Revolution">Samtenen Revolution</a> von 1989 erfolgte.
</p><p><a href="Alexander_Dub%C4%8Dek" title="Alexander Dubček">Alexander Dubček</a> erlitt auf die Nachricht von Palachs Tod einen Nervenzusammenbruch. Die Sowjetunion zog es vor, diesen Vorfall nicht zu kommentieren, wenngleich die <a href="ITAR-TASS" class="mw-redirect" title="ITAR-TASS">TASS</a> von einer „antisozialistischen Provokation“ sprach. Allerdings bemühte sich das <a href="Zentralkomitee" title="Zentralkomitee">Zentralkomitee</a> der <a href="Komunistick%C3%A1_strana_%C4%8Ceskoslovenska" title="Komunistická strana Československa">KSČ</a> wenig später, die Tat Palachs mit Hilfe einer offiziellen Erklärung herunterzuspielen; bereits zuvor war versucht worden, Palachs Tat als die Handlung eines psychisch Kranken oder eines nicht aus freien Stücken handelnden Menschen hinzustellen. In der offiziellen Erklärung wurde behauptet, Palach habe sich eigentlich mit einer – aus Westdeutschland bezogenen – Mixtur überschütten wollen, die auch von Feuerschluckern verwendet wird („Kalte Flamme“) und keine ernsthaften Verbrennungen hätte anrichten können. Jedoch hätten seine Kommilitonen ohne sein Wissen die Mixtur durch Benzin ersetzt.
</p><p>Nach einer <a href="Schweigeminute" title="Schweigeminute">Schweigeminute</a> im ganzen Land am 24. Januar und nach feierlicher Aufbahrung in der Karlsuniversität zu den Füßen einer Statue von <a href="Jan_Hus" title="Jan Hus">Jan Hus</a> wurde Palachs Begräbnis zu einer Massendemonstration, an der sich über 10.000 Menschen beteiligten.
</p><p>Jan Palach wurde zu einem <a href="M%C3%A4rtyrer" title="Märtyrer">Märtyrer</a> für eine freie Tschechoslowakei und zu einer starken Symbolfigur. Nicht zuletzt deswegen wurde er 1973 auf Druck der tschechoslowakischen Behörden auf den Friedhof der Stadt Všetaty umgebettet, in der zur Vermeidung von Kundgebungen und Gedenkveranstaltungen durchfahrende Züge alljährlich um den 16. Januar herum nicht halten durften und die in dieser Zeit nur eingeschränkt mit dem Auto zugänglich war. Jan Palach wurde erst nach der <a href="Samtene_Revolution" title="Samtene Revolution">Samtenen Revolution</a> wieder zurück auf den <a href="Ol%C5%A1any-Friedhof" class="mw-redirect" title="Olšany-Friedhof">Olšany-Friedhof</a> in Prag umgebettet.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachahmer">Nachahmer</h2></div>
<p>In der Woche nach Palachs Tod nahmen sich in der Tschechoslowakei noch fünf weitere Menschen aus politischen Gründen das Leben, darunter die Studentin Blanka Nacházelová, die sich mit Gas erstickte, was sie, wie sie in einem inoffiziell verbreiteten Abschiedsbrief mitteilte, aus denselben Beweggründen wie Jan Palach tat. Hier veröffentlichte die Regierung in der Absicht, ihre Tat in der Öffentlichkeit herunterzuspielen und ins Gegenteil zu verkehren, einen gefälschten Abschiedsbrief, der behauptete, dass sie zu ihrer Tat durch die Androhung einer Säureattacke gezwungen worden sei, wobei ihr Signal, mit den Selbstmordverrichtungen zu beginnen, das Hupen eines schwarzen Automobils einer westlichen Marke von der Straße aus gewesen sein solle.
</p><p>Einen Monat später wurde Palachs symbolträchtige Tat von der „Fackel Nr.&nbsp;2“, <a href="Jan_Zaj%C3%ADc" title="Jan Zajíc">Jan Zajíc</a>, ebenfalls auf dem Wenzelsplatz, wiederholt. Im selben Jahr, am 4. April 1969, verbrannte sich Evžen Plocek in <a href="Jihlava" title="Jihlava">Jihlava</a>, womit die Serie der Verbrennungen aufhörte.
</p><p>Jan Palachs Popularität und möglicherweise ausführliche Schilderungen in den Medien haben dazu geführt, dass sich später mehrere Menschen in Tschechien verbrannt haben bzw. dies versuchten. Am 6. März 2003 verbrannte sich Zdeněk Adamec an derselben Stelle vor dem Nationalmuseum. Adamec bezog sich in einem im Internet veröffentlichten Abschiedsbrief ausdrücklich auf Jan Palach und schrieb in seinem Abschiedsbrief, Demokratie sei nichts weiter als die Herrschaft von Beamten, Geld und Unterdrückern des Volkes.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Ehrungen">Ehrungen</h2></div>

<p>Bereits am 22. August 1969 benannte der Astronom <a href="Lubo%C5%A1_Kohoutek" title="Luboš Kohoutek">Luboš Kohoutek</a> einen Asteroiden nach Jan Palach – <a href="(1834)_Palach" title="(1834) Palach">(1834) Palach</a>. An der Stelle vor dem Nationalmuseum, an der Jan Palach zu Boden fiel, ist heute ein Metallkreuz in das Pflaster eingelassen, das allerdings einige Meter von der eigentlichen Stelle entfernt liegt, da dort eine dreispurige Straße verläuft. Unweit davon befindet sich unterhalb des Wenzelmonuments eine Gedenkstätte für Jan Palach und <a href="Jan_Zaj%C3%ADc" title="Jan Zajíc">Jan Zajíc</a>. Das Denkmal stammt von dem Bildhauer Olbram Zoubek.
</p><p>Am 28. Oktober 1991 verlieh der damalige Staatspräsident <a href="V%C3%A1clav_Havel" title="Václav Havel">Václav Havel</a> an Jan Palach und Jan Zajíc posthum den <a href="Tom%C3%A1%C5%A1-Garrigue-Masaryk-Orden" title="Tomáš-Garrigue-Masaryk-Orden">Tomáš-Garrigue-Masaryk-Orden</a> erster Klasse für ihren Beitrag zur Festigung der Demokratie und Menschenrechte.
</p><p>Das Grabmal von Jan Palach wurde ebenso wie jenes von Jan Zajíc am 23. November 2019 zum <a href="Nationales_Kulturdenkmal_(Tschechien)" title="Nationales Kulturdenkmal (Tschechien)">Nationalen Kulturdenkmal Tschechiens</a> erklärt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2020 wurde vor dem Gebäude der einstigen tschechoslowakischen Föderalversammlung, jetzt ein Teil des <a href="Nationalmuseum_(Prag)" title="Nationalmuseum (Prag)">Nationalmuseums</a> in Prag, eine an Jan Palach erinnernde Bronzeplastik im rekonstruierten <a href="Palach-Pylon" title="Palach-Pylon">Palach-Pylonen</a> aufgestellt.
</p>

<p>Nach Jan Palach sind zahlreiche Straßen und Plätze in Tschechien und vereinzelte in anderen europäischen Staaten benannt. An der Piazza Jan Palach in <a href="Rom" title="Rom">Rom</a> befindet sich ein am 18. Januar 1970 eingeweihtes Denkmal.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Weitere Denkmäler befinden sich in <a href="London" title="London">London</a><sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und <a href="Vevey" title="Vevey">Vevey</a><sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Verfilmung">Verfilmung</h2></div>
<p>2013 wurde die Miniserie <i><a href="Burning_Bush_%E2%80%93_Die_Helden_von_Prag" title="Burning Bush – Die Helden von Prag">Burning Bush – Die Helden von Prag</a></i> (tschechisch: <i>Hořící keř</i>) von der polnischen Regisseurin <a href="Agnieszka_Holland" title="Agnieszka Holland">Agnieszka Holland</a> gedreht. Sie wurde im Januar 2014 vom <a href="%C3%96sterreichischer_Rundfunk" title="Österreichischer Rundfunk">ORF</a> gesendet. Beim <a href="International_Film_Festival_Rotterdam" title="International Film Festival Rotterdam">internationalen Filmfestival in Rotterdam 2013</a> wurde der Film im Ausland vorgestellt.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Jiří Lederer: <cite style="font-style:italic">Jan Palach. Ein biographischer Bericht</cite>. Für die deutsche Ausgabe überarbeitete Auflage. Unionsverlag, Zürich 1982, ISBN 3-293-00037-1 (tschechisch: <cite class="lang" lang="cs" dir="auto" style="font-style:italic">Unveröffentlichtes Manuskript</cite>. Übersetzt von Roswitha Ripota).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Jan+Palach&amp;rft.au=Ji%C5%99%C3%AD+Lederer&amp;rft.btitle=Jan+Palach.+Ein+biographischer+Bericht&amp;rft.date=1982&amp;rft.edition=F%C3%BCr+die+deutsche+Ausgabe+%C3%BCberarbeitete&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=3293000371&amp;rft.place=Z%C3%BCrich&amp;rft.pub=Unionsverlag" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Alan Levy: <cite style="font-style:italic">Verlorener Frühling. Ein Amerikaner in Prag 1967–1971</cite>. Vitalis, Prag 1998, ISBN 80-85938-31-6 (englisch: <cite class="lang" lang="en" dir="auto" style="font-style:italic">So many heroes</cite>. Übersetzt von Tanja Krombach und Maria Gaul).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Jan+Palach&amp;rft.au=Alan+Levy&amp;rft.btitle=Verlorener+Fr%C3%BChling.+Ein+Amerikaner+in+Prag+1967-1971&amp;rft.date=1998&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=8085938316&amp;rft.place=Prag&amp;rft.pub=Vitalis" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Sabine Stach: <cite style="font-style:italic">Vermächtnispolitik. Jan Palach und Oskar Brüsewitz als politische Märtyrer</cite>. Für die deutsche Ausgabe überarbeitete Auflage. Wallstein-Verlag, Göttingen 2016, ISBN 978-3-8353-1815-1.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Jan+Palach&amp;rft.au=Sabine+Stach&amp;rft.btitle=Verm%C3%A4chtnispolitik.+Jan+Palach+und+Oskar+Br%C3%BCsewitz+als+politische+M%C3%A4rtyrer&amp;rft.date=2016&amp;rft.edition=F%C3%BCr+die+deutsche+Ausgabe+%C3%BCberarbeitete&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783835318151&amp;rft.place=G%C3%B6ttingen&amp;rft.pub=Wallstein-Verlag" style="display:none">&nbsp;</span></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Jan_Palach?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Jan Palach</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://aleph.nkp.cz/F/?ccl_term=wau=jn19990009947+or+wkw=jn19990009947&amp;func=find-c&amp;local_base=nkc">Literatur und andere Medien von und über Jan Palach</a> im Katalog der <a href="Nationalbibliothek_der_Tschechischen_Republik" title="Nationalbibliothek der Tschechischen Republik">Nationalbibliothek der Tschechischen Republik</a><span class="editoronly" style="display:none;"></span></li>
<li><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.janpalach.cz/de/default/index"><i>Jan Palach – Multimediales Projekt der Karlsuniversität Prag.</i></a> In: <i>janpalach.cz.</i><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;März 2014</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AJan+Palach&amp;rft.title=Jan+Palach+%E2%80%93+Multimediales+Projekt+der+Karlsuniversit%C3%A4t+Prag&amp;rft.description=Jan+Palach+%E2%80%93+Multimediales+Projekt+der+Karlsuniversit%C3%A4t+Prag&amp;rft.identifier=http%3A%2F%2Fwww.janpalach.cz%2Fde%2Fdefault%2Findex">&nbsp;</span></li>
<li>Robert Schuster: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.radio.cz/de/rubrik/schauplatz/bedeutung-der-selbstverbrennung-des-studenten-jan-palach"><i>Bedeutung der Selbstverbrennung des Studenten Jan Palach.</i></a> In: www.radio.cz, 18. Januar 2004 (Bericht zu Jan Palach mit weiteren Links).</li>
<li>Rosie Johnston: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.radio.cz/en/article/112129"><i>Document sheds new light on Jan Palach’s suicide forty years on.</i></a> In: <a href="Radio_Praha_International" title="Radio Praha International">Radio Praha International</a>, 12. Januar 2009 (englisch)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.janpalach.cz/de/default/jan-palach/detstvi"><i>Kindheit.</i></a> In: janpalach.cz, abgerufen am 19. Dezember 2019.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.knerger.de/html/palachjasonstige_36.html">Das Grab von Jan Palach.</a> In: knerger.de, abgerufen am 19. Dezember 2019.</span>
</li>
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